Blogging

10 Dinge, die ich an Bloggern hasse

30/05/2017
10 Dinge, die ich an Bloggern hasse

Es gibt Dinge, die mich am ach so großen Social Business wahnsinnig machen! 10 Dinge, die ich an Bloggern hasse:

Work, work, work, work, work

Ich möchte die Arbeit eines Bloggers keines Falls nieder machen, aber manche übertreiben es schon ordentlich, wenn sie von einer so anstrengenden Arbeit reden, von der sie glatt Burnout bekommen. Vielleicht liegt das eher am Stress nicht zu wissen, wie man seine Miete bezahlt bekommt. Und damit komme ich auch schon zum nächsten Punkt.

Miete

Ich für meinen Fall bin gegen Ende des Monats ständig pleite. Dennoch ist mein Haupteinkommen monatlich gesichert und somit auch meine fixen Ausgaben. Dass es für manche Blogger sicher schwierig ist, nicht genau zu wissen, was man jeden kommenden Monat verdienen wird kann ich absolut nachvollziehen. Behaltet das aber doch bitte für euch. Jedes Mal wenn ich Sätze lese wie ‚gerade so um die Runde gekommen‘ und ‚jeden Cent 3 mal umdrehen‘, nehme ich den Scheinberuf Blogger noch weniger ernst.

Scheinberuf Blogger

Ich weiß ja nicht wie es bei euch aussieht, aber ich bin mit der Einstellung aufgewachsen, dass man erst etwas Festes erreicht, bevor man sich seinen Träumen hingibt. Im schlimmsten Fall hat man dann immer noch eine Möglichkeit in seinen gelernten Beruf zurückzukehren. Und sich selbst zum Blogger zu ernennen klingt auch etwas seltsam.

Top Secret

Punkt 4 sind die Top Secret Blogger. Man wird niemals erfahren welchen Instagram Filter sie benutzen, welches Kamera Equipment zum Einsatz kommt und schon gar nicht welches Blogdesign und welche Schriftart sie verwenden. Selbst wenn man all diese Sachen preisgeben würde kann kein Mensch der Welt jemand anderen 1:1 kopieren. Ich frage mich wirklich vor was manche Blogger Angst haben? Dass die Follower einem entfolgen und zur Person überspringen, die dasselbe Objektiv benutzt?

Pressdays

Ganz schrecklich sind auch Blogger die wie verrückt jeden Pressday abklappern, nur um gesehen zu werden.

Hauptsache kostenlos

Getoppt werden diese allerdings von Bloggern, die Aussagen machen wie ‚Ich bin nur wegen dem Essen hier‘ oder ‚Ich bin nur wegen dem Goodie Bag hier‘.

Fashionblogger

Es gibt Fashionblogger deren Outfits auf Bildern absolut fabelhaft aber auch absolut untragbar aussehen. Bei manchen bin ich sogar der festen Überzeugung, dass sie privat nie so rumlaufen und ihre Klamotten nach dem Shooten grundsätzlich wieder bei Zara und Co. zurückgeben werden.

Online Dating

Unendlich lange Texte über Online Dating, Dating Apps und diverse Treffen mit skurrilen Typen, die sich dann nicht mehr melden kann ich einfach nicht mehr lesen! Mal ein Artikel darüber ist ja ganz amüsant aber muss man darauf gleich eine Kolumne machen?

Privatleben

Und auch sonst geben manche Blogger so wahnsinnig viel von sich Preis oder heulen einfach mal die Kamera voll, weil irgendwas nicht so klappt wie es soll. Es gibt Dinge, die man doch nicht seinen X Tausend Followern, sondern seinen Freunden und seiner Familie erzählt.

Ausgelutscht

Dank diversen Millionen Bloggern sind gewisse Taschen, Schuhe und Klamotten für mich absolut ausgelutscht. Jeder trägt dasselbe und das meiste davon kostet ohnehin einen Haufen Geld. Ich bin total gespalten zwischen ‚Will ich das wirklich, oder will ich das nur weil ich es ständig sehe?‘ oder ‚Will ich das genau deshalb nicht mehr?‘.

Gut, genug gemeckert für heute, denn so sehr mich das Ganze auch aufregt, jeder darf natürlich machen und sagen was er möchte für mich gibt es in dem Fall dann den Unfollow Button. Und was geht euch bei Bloggern so tierisch auf die Nerven?

© Thomas Woollard

  • Reply
    Tanja
    30/05/2017 at 13:28

    HA! Mega Beitrag love it!
    xo Tanja http://www.tanjabock.ocm

  • Reply
    Nessa
    30/05/2017 at 13:28

    Hi Yanika,
    Oh ja du hast absolut recht. Ich finde die Top-Secret Blogger am Nervigsten, auch was zum Beispiel die Followertaktik bei Instagram angeht. Man kommt sich so vor als würde man nach einem streng gehüteten Staatsgeheimnis fragen und im Endeffekt nur eine vage Antwort kassieren, mit der man genauso schlau ist wie vorher. Ist irgendwie an dem ursprünglichen Gedanken der Blogger-Community, die sich gegenseitig früher einmal unterstützt hat vorbei.

    Liebe Grüße,
    Nessa von Wilder Minds

    • Reply
      Maria
      02/06/2017 at 2:14

      Follower Geheimnis? die werden natürlich gekauft. Was denn auch sonst!

  • Reply
    Tanja
    30/05/2017 at 13:29

    HA! Mega Beitrag love it!
    xo Tanja http://www.tanjabock.com

  • Reply
    Anja
    30/05/2017 at 13:38

    Vieles was du so schreibst denk ich mir auch sehr oft! Was mir besonders aufgefallen ist: Bloggerfreundschaften. In Instagram, Snapchat und co die besten Freundinnen und dann wird auf einem Event herzlichst über diese Personen hergezogen… Vielleicht hab ich einfach die falschen Events erwischt aber das hat mir persönlich ziemlich die Augen geöffnet 😉
    Liebe Grüße
    Anja

  • Reply
    Daniela
    30/05/2017 at 13:46

    Jaaaaaaaaaa, ja und ja! Sehr cooler Text und trifft so ziemlich mit jedem Punkt die Dinge, die ich auch ständig im Kopf habe xD Ich freu mich schon auf den Kooperationspost.

    Liebst Daniela
    von http://cocoquestion.de

  • Reply
    Daniela
    30/05/2017 at 13:52

    Haha, vor allem beim Punkt „Fashionblogger“ musste ich auch lachen! Okay, ich habe auch ein paar echt ausgefallene Sachen da, die ich vielleicht zwei Mal im Jahre trage, weil es einfach fast nie die Gelegenheit gibt – aber es gibt auch Outfits da denke ich mir: „…das wird doch bestimmt nur ein einziges Mal für genau dieses Foto getragen.“ 😉

  • Reply
    Julia
    30/05/2017 at 13:53

    Also irgendwie bin ich beim Lesen deines Posts doch sehr Zwiegestalten. Auf der einen Seite kann ich nur allzu gut verstehen was du meinst und ich kann dir auch bei so vielen Dingen zustimmen. Ich selbst habe auch nicht das Gefühl, dass sich (zumindest die „großen“ Blogger) wirklich tot machen, jedenfalls wirkt es nicht mehr so, wenn man vom x-ten Blogger Bilder von den Malediven, aus New York, Thailand oder einem anderen „exotischen“ Ort sieht. Trotzdem kann ich die Arbeit, die hinter einem Blog steht schon anerkennen.
    Ich selbst habe auch erst einmal Jura studiert und abgeschlossen, bevor ich mich selbstständig gemacht habe, gerne hätte ich das als Bloggerin gemacht, weil es so viel vereint, was ich liebe, es kam aber anders…
    Was das Privatleben angeht, so finde ich es extrem schwer. Mein Blog soll tatsächlich ein ganz persönlicher sein, aber ich frage mich schon, wieviel ist zu viel?
    Mit meinem langen Text will ich eigentlich nur sagen, dass mich dein Post wirklich zum Nachdenken anregt und ich ganz gemischte Gefühle dazu habe 🙂
    Viele liebe Grüße
    Julia

  • Reply
    die chrissy
    30/05/2017 at 14:41

    Ich habe deine Top 10 mit viel Freude gelesen! Selbst wenn ich zu vielen Punkten keine Meinung habe stimme ich dir von der Tendenz dennoch zu. Gerade der letzte Punkt mit dem ausgelutscht, das kann ich total nachfühlen! Zur Zeit stelle ich meinen Blogroll auf den Kopf und suche nach frischen Leuten, die auch ohne Designer Tasche einen grandiosen Look auf die Beine stellen, den ich auch tragen und nachshoppen könnte wenn ich mag.

    Liebe Grüße

  • Reply
    Julia
    30/05/2017 at 15:21

    Was für ein toller Beitrag und wie recht du hast mit all deinen Punkten ❤️Ich sehe das einfach genauso und ich wünsche dir einen fabelhaften Tag, xo Julia http://fashionblonde.de

  • Reply
    Malina
    30/05/2017 at 16:00

    Amen.

  • Reply
    nathalie
    30/05/2017 at 16:01

    haha in einigen Punkten stimme ich dir voll und ganz zu!
    LG*

    Nathalie von Fashion Passion Love ♥

  • Reply
    Julia
    30/05/2017 at 16:10

    Genau meine Rede! Natürlich ist es schwierig, wenn der Blog der Hauptjob ist, aber wenn es halt nicht klappt, muss man sich halbtags etwas anderes suchen. Ich mag diese „Meckerliesen“ auch nicht so gern. Was mich am bloggen jedoch am meisten stört, ist dieses: für jeden Blogpost braucht man unbedingt ein neues Outfit. Kein normaler Mensch kann so viele neue Klamotten besitzen, es sei denn man hat viele Kooperationen und das ist anfangs ja noch nicht der Fall. Man kann doch auch mit einem Teil mehrere Looks kreieren. Fashion Blogger haben wirklich jedes Gefühl vom Konsumverhalten verloren…
    wie soll ein „normaler“ Mensch in einer solchen Bloggerwelt Fuß fassen können?

    Liebe Grüße
    Julia
    http://www.aboutjulia.de

  • Reply
    Christian
    30/05/2017 at 16:58

    Da hast du aber einen sehr bösen Artikel geschrieben 😉 Ich hoffe wir sehen deinen Blog balb bei uns auf dem Blog Award.

  • Reply
    Sabrina
    30/05/2017 at 17:08

    Gut gesagt! Jeden Cent 3 Mal umdrehen, aber auf jedem zweiten Foto auf Instagram mit dem neuen Gucci Täschchen herumwedeln – das Leben kann so hart sein 😀 Made my day!

    Bei dem Punkt mit den untragbaren Outfits der Fashionblogger kann ich dir nicht zu 100% zustimmen. Die Fashion Branche ist dazu da, Dinge jenseits der Realität (und manchmal eben auch Tragbarkeit) zu zeigen. Für mich wird ein Fashionblog erst richtig interessant, wenn er nicht die üblichen rosa-weißen Mainstream-Alltagslooks zeigt. Ich mag es allerdings auch nicht, wenn ein Outfit zu „gewollt“ aussieht oder vor lauter erzwungenem Individualismus vergessen wird, dass es immer noch stilvoll bleiben sollte.

    LG, Sabrina
    http://www.thatkindofstyle.com

  • Reply
    Klaudia bloggt
    30/05/2017 at 17:20

    Ich liebe deinen Text – du sprichst mir so sehr aus der Seele! Sehr gut zusammengefasst. Eigentlich kann ich da gar nichts mehr hinzufügen 😉

  • Reply
    Christin Sophie
    30/05/2017 at 18:16

    Ich kann einige Punkte nachvollziehen.
    Doch was mich besonders stört ist, dass jede Kooperation angenommen wird und man nicht dahinter steht & diese oftmals nicht mal wirklich deklariert. Das ist schade und noch dazu nicht rechtens.
    Dein Blog gefällt mir auch trotz der Kritik so wie er ist.:)
    Liebe Grüße, Christin Sophie

  • Reply
    Jessica
    30/05/2017 at 18:22

    Du hast ja keine Ahnung, wie du mir aus der Seele sprichst 😍🙈 alles auf den Punkt gebracht 👌 Top Beitrag 😊❤
    Liebe Grüße,
    Jessica

  • Reply
    Melanie
    30/05/2017 at 18:54

    Ich bin da voll bei dir. Vor allem der Punkt Miete und dieses ständige geheim halten. Vor allem die Leute die ihre „Tricks verraten“ haben Erfolg. Und im Normalfall will man niemanden kopieren. Es geht nur darum sich zu verbessern. Man bringt ja trotzdem noch immer seinen eigenen Stil mit rein. Also was soll’s.
    Klar, das Bloggen zum Hauptberuf zu machen ist schon bestimmt nicht das schlechteste. Trotzdem bauen sich die meisten Blogger nebenbei etwas auf. Weil sie wissen, das was sie machen, kann innerhalb kürzester Zeit vorbei sein. Vor allem Instablogger. Ich blogge gerne, trotzdem gibt es eine andere Leidenschaft die ich mir zum Beruf mache. Glücklicherweise kann ich beides verbinden. (:

  • Reply
    Jasmin
    30/05/2017 at 19:14

    Hahaha ich musste gerade herzhaft lachen 🙂 grossartiger Beitrag! Ich kann vielen Punkten nur zustimmen 😉

    Alles Liebe

  • Reply
    Shelly
    30/05/2017 at 20:45

    Den Beitrag finde ich echt wirklich schön geschrieben. Bei den Fashion Blogger bin ich echt deine Meinung. Über manche Outfits muss ich echt lachen, vor allem wenn die Überschrift Alltagskleidnung heißt und die Kleidung aussieht wie von den Models vom Laufsteg. Von den Pressedays habe ich ehrlich gesagt noch nie was von gehört. Zu den Punkt mit den Filter und den Kamera usw. Ich als Blogger hätte eher Angst das die Texte und Bilder geklaut werden.

    Mich stört an manchen Bloggern, wenn sie ihrer Follower kaufen, und dann tun als wären sie die besten und erfolgreichsten. Oder alle schreiben immer und immer wieder über den gleiche Thema, und es wird jedes mal nur das gleiche erwähnt nur mit paar anderen Worten. Gleichen Themen wie ( So bekommt ihr mehr Leser, So bekommt ihr mehr Kooperation, So verdient ihr mit euren Blog richtig Geld)

    Liebe Grüße
    Shelly

  • Reply
    Ezzy Tidoso
    30/05/2017 at 22:18

    Loooove it <3 Ich kann dir nur zustimmen 🙂 Danke für deine Ehrlichkeit!

    Lg,
    Ezzy

  • Reply
    Jasmin
    31/05/2017 at 12:29

    Ein toller Beitrag, der mir sehr aus dem Herzen spricht! Ich verstehe die Einstellung mancher Blogger auch nicht und finde man kommt immer weiter, wenn man anderen hilft. 🙂
    ‚Will ich das wirklich, oder will ich das nur weil ich es ständig sehe?‘ ist eine Frage, die ich mir auch immer wieder stelle, aber mittlerweile klappt das ganz gut 🙂

  • Reply
    Sarah
    31/05/2017 at 19:48

    ein toller Beitrag! Manche Punkte kann ich nachvollziehen ziehen, die mich persönlich zwar nicht stören, aber ich weiß sofort auf was du hinaus willst 🙂

    Xx Sarah von
    http://Www.wonderlandblog.de

  • Reply
    Julia
    31/05/2017 at 19:55

    Liebe Janika,

    ich musste bei deinem Post schon ein bisschen Schmunzeln. Aber leider sprichst du viel Wahres an. Ich habe gerade auch einen Modeblog gestartet und finde mich selbst oft im Zwiespalt wieder: man versucht natürlich tolle Posts zu kreieren aber einem wird ständig suggeriert dafür braucht man neue Sachen. Ich bin schon stolz auf mich, dass ich fast nur noch Second Hand kaufe aber selbst da könnte ich ständig hinrennen, weil neuer Post = neue Sachen. Das ist so ätzend und unrealistisch. Ich versuche zurzeit auch aktiv dagegen anzugehen und lieber kreativer zu sein mit dem was man hat! Da zeigt sich meiner Meinung nach auch die wahre Kreativität😊 Btw. diese Geheimniskrämer kann ich auch nicht leiden. Jeder freut sich doch wenn er einen Tipp bekommt 🙈

    Liebe Grüße

    Julia

  • Reply
    Esra
    01/06/2017 at 2:34

    Du weißt doch, ich gehe sowieso nur wegen Essen zu den Events :DDD
    Spaß beiseite – ich hasse es, wenn Blogger andere Blogger nicht grüßen , hahah 😀
    Und über peinliche Kooperationsanfragen habe ich gerade auch geschrieben! Bin gespannt auf deinen Post 🙂
    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de/

  • Reply
    Lisa Marie
    03/06/2017 at 15:23

    Bei dem größten Teil der Punkte kann ich dir wirklich nur zustimmen!

Antworten