How I edit my Instagram Pictures #1

How I edit my Instagram Pictures #1

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2018 – die Welt besteht gefühlt nur noch aus Influencer, Instagram und den täglichen Konversationen über die Algorithmen, die uns mal wieder den Tag verderben. Was mir dabei noch viel mehr zu schaffen macht, ist die Tatsache, dass Blogger nun damit angefangen haben, ihre Bildbearbeitungsfilter zum Verkauf online zu stellen. Wieso ich das für total schwachsinnig halte und wie ich meine Instagram Bilder eigentlich bearbeite, verrate ich euch in diesem Beitrag.

Filter über Filter

Was uns bei den großen Bloggern wohl am meisten interessiert ist die Frage, welches Equipment sie benutzen und wie sie ihre Bilder bearbeiten. Viele verraten den ein oder anderen Hinweis zu Apps oder Filternummern, andere schweigen dazu komplett. Letztes Jahr hatte ich einen Artikel online gestellt, über Dinge, die ich an anderen Bloggern so gar nicht leiden kann. Ein großes Geheimnis um Kamera, Bildbearbeitung, Schriftarten oder Blogdesign zu machen finde ich einfach lächerlich, denn sich Inspirationen holen, bedeutet noch lange nicht, dass man einen ganzen Account 1:1 kopieren kann und dieser dann ebenso erfolgreich wird.

Meist scheitert es ja auch an ganz anderen Dingen, nicht jeder hat dasselbe Handy und nicht jeder hat die Möglichkeit an den angesagtesten Instagram Fotolocations zu shooten. Filter reagieren meiner Erfahrung nach total empfindlich auf Lichtverhältnisse und auch Haar- und Hautfarben. Umso schlimmer finde ich die Tatsache, dass viele Blogger sich dazu entschieden haben, ihre Filter für meiner Meinung nach ziemlich viel Geld zum Download bereitzustellen. Wenn man dann die Hashtags unter dem Filternamen durchgeht, sieht dennoch keins so aus wie von dem Blogger selbst.

Fakt ist, man kann nicht auf jedes beliebige Bild einen Filter klatschen und dann davon ausgehen, dass alles einheitlich und toll aussieht. Deshalb kann ich euch raten, immer an euren eigenen Filtern zu basteln. Ich werde euch in meiner neuen Blogserie ‘How I edit my Instagram Pictures’ immer mal wieder verraten, wie ich ein Bild detailliert bearbeite und welche Apps und Werkzeuge ich dazu verwende. Für den ein oder anderen sind sicher ein paar neue Tipps dabei!

Bildbearbeitung Schritt 1

Im ersten Schritt helle ich das gesamte Bild oder Teile im Bild auf. Dafür verwende ich die Photoshop Fix App, welche im Photoshop Abo (2 Lizenzen / 11,89 € pro Monat) enthalten ist. Wer kein Photoshop Abo hat, kann sich auch die kostenlose App Snapseed herunterladen, die funktioniert genauso gut, obwohl mir die selektive Bearbeitung in der Photoshop App etwas besser gefällt. Dort kann man ganz leicht mit dem Finger über alle Stellen wischen, die man aufhellen möchte. Was ich im ersten Schritt ebenfalls in der Photoshop App bearbeite: mit dem Bildschärfe Tool hebe ich Details wie die Tasche, mein Kleid und meine Haare hervor, indem ich sie scharf stelle. (Photoshop Einstellungen Aufhellen: Größe: 30 / Härte: 25 / Deckkraft: 40 Bildschärfe: Größe: 30 / Härte: 50 / Deckkraft: 70)

Da es immer einfacher ist, ein Bild aufzuhellen fotografiere ich meist lieber zu dunkel als zu hell. Dabei tippe ich immer die hellste Stelle im Bild an, damit keine Stelle überbelichtet ist. Überbelichtete Stellen könnt ihr euch als kaputte Bildinformation vorstellen. Wo nichts mehr ist, kann auch nichts herausgeholt werden. Mittlerweile fotografiere ich den Hauptteil meiner Bilder übrigens mit meinem neuen iPhone X. Davor hatte ich das 6S, mit dem ich ebenfalls total zufrieden war, was die Kamera betrifft. Die Bildqualität beim neuen iPhone ist aber doch noch einen ticken schärfer!

Bildbearbeitung Schritt 2

Im nächsten Schritt verwende ich VSCO, die wohl beliebtesten Fotofilter im Netz. Die App gibt es kostenlos zum Downloaden, wer alle Filter haben möchte, kann sich diese in Sets für ein paar Euro kaufen. Zu meinen absoluten Favoriten gehören die Filter C8, 04 und FP2 (FP2 nur im Video Abo enthalten). Tipp: Oft sehen mehrere Filter übereinander gesetzt gut aus. Dafür muss das Bild aber nach jedem Filter abgespeichert und neu in VSCO hochgeladen werden.

Ebenfalls toll bei VSCO, man kann alle Filter mit einem Regler abschwächen, für meine Bildreihe in diesem Post habe ich eine Stärke von +10,0 verwendet und nachträglich noch etwas an der Belichtung geschraubt.

Bildbearbeitung Schritt 3

Im finalen Step gehe ich in die BeautyPlus App. Eine tolle App, um das Gesicht zu retuschieren, die Hautfarbe anzupassen oder Kleinigkeiten hervorzuheben. Ich kann euch sagen, ich verwende hier die meisten Tools für einen komplett anderen Zweck.

Smooth – Mit dem ersten Werkzeug lege ich eine Art Weichzeichner über das gesamte Bild, hier verwende ich bei meinem heutigen Bild einen Wert von 10.

Tone – Mit Tone kann nicht nur die Hautfarbe angepasst und aufgefrischt werden, sondern gleichzeitig die gesamte Wärme im Bild.

Narrow – Mit Narrow kann die Nase verkleinert werden, ohne dass es unnatürlich aussieht. Ich habe oft das Problem, dass meine Nase in manchen Winkeln oder durch Schatten im Gesicht total riesig aussieht. Hier verwende ich ebenfalls den Wert 10.

Whiten – Mit Whiten kann man nicht nur Zähne aufhellen, sondern manuell auch die Augen, welche durch den Fotofilter oftmals etwas gelblich oder bräunlich wirken. Zudem entsättigt dieses Tool Farben. Ich fahre damit also gern über Haare oder allgemein Stellen, die keinen Farbstich haben sollten.

Dark-circle – Bye bye Augenringe, geht supereinfach mit dem Dark-circle Werkzeug. Grundsätzlich würde ich euch raten immer manuell zu arbeiten, da automatisch oft falsche Bereiche retuschiert werden. Dark-circle kann aber auch als selektiver Weichzeichner verwendet werden. Vor allem Beine, Arme, Hände oder das Gesicht werden dadurch schön eben und weich.

Brighten – Dieses Tool lässt Augen strahlen. Manuell verwende ich es aber nicht nur auf der Iris, sondern für das komplette Auge inklusive Wimpern, Lidstrich und für Stellen im Bild, die mehr Kontrast brauchen, um hervorgehoben zu werden.

Contour – Ein tolles Werkzeug welches dem Gesicht mehr Ausdruck zu geben, denn es contouriert tatsächlich Wangen, Stirn, Nase und Kinn. Das ganze funktioniert allerdings nur, wenn das Gesicht ausreichend erkennbar ist.

Acne -Ganz klar, mit Acne können Pickel und Unreinheiten entfernt werden, durch das Smooth Tool am Anfang werden kleinere Ungleichheiten aber meist schon super ausgeglichen.

Was sagt ihr dazu, dass Blogger ihre Filter zum Verkauf anbieten? Seid ihr auch der Meinung, dass man damit offener umgehen und nicht so ein Geheimnis drum machen sollte?

Yanikas Blog

Hi I’m Janika – working as a junior art director / blogging about fashion, care & lifestyle, based in munich. Get inspired by my posts and have fun reading.

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3 Kommentare

  1. Sandy
    10/03/2018 / 15:42

    sehr cooler und ausführlicher post! ich lasse mich total gerne von anderen bearbeitungen inspirieren, von daher kommt mir dieser post sehr gelegen. finde es übrigens auch schwachsinnig, dass einige blogger ihre filter verkaufen…einfach nur geldmacherei.

    Sandy GOLDEN SHIMMER

  2. 10/03/2018 / 20:42

    Hey, danke für die Tipps. Dein Kleid steht dir sehr gut.
    Liebe Grüße!

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